Die Geschichte des Keno

Die Geschichte des Lotteriespiels Keno geht über mehr als zwei Jahrtausende zurück und wurde schon damals für einen Zweck eingesetzt, der auch von vielen Lotterien des öffentlichen Rechtes ebenfalls verwendet wird, nämlich zur Förderung der Kultur oder von Bauwerken. Konkret war es der Aufbau der Chinesischen Mauer, der vor gut 2.200 Jahren mehr Geld in die Kassen des chinesischen Reiches bringen sollte, damit nicht das Reich alleine für die Finanzierung des Projektes aufkommen müsste. Zu diesem Zweck entwickelt der vom Herrscher beauftragte Cheung Leung die ursprüngliche Form des heutigen Kenospiels, welches schon damals die Spielfreude der Chinesen ausnutzte und in seinen Bann zog.

Die Urform von Keno unterscheidet sich in einigen Besonderheit, die jedoch heute noch in den asiatischen Hochburgen – also vor allem China und Japan – noch auf diese Weise praktiziert werden. Im asiatischen Raum hat das Casino Spiel deshalb auch den Beinamen Weiße-Tauben-Spiel erhalten. Anstatt der Ziehung von 70 oder 80 Zahlen wurden ursprünglich 120 chinesische Schriftzeichen verwendet, die allesamt in kleine Umschläge gesteckt wurden. Hierfür dressierte Tauben hatten dann bei einer Ziehung die Aufgabe, einzelne der Umschläge herauszupicken, wodurch die 20 Schriftzeichen einer Keno-Ziehung bestimmt wurden.

Abgesehen von den vielen Onlineanbietern im Bereich Gaming findet Keno vor allem im asiatischen Raum immer noch unzählige Anhänger, ebenso wie in den Vereinigten Staaten. Asiatische Einwander sorgten zu Beginn des letzten Jahrhunderts dafür, dass sich Keno auch in der westlichen Welt ausbreitete und heute mittlerweile zu einem Lotteriestandard geworden ist, der auch in nahezu allen Staaten Westeuropas von öffentlicher Hand angeboten wird. Die ursprünglichen Elemente wie die Ziehung durch Tauben oder die Verwendung von Schriftzeichen verlor sich hierbei im Laufe der Jahre, so dass im Regelfall Kugeln mit Zahlen von 1 bis 80 durch einen gewöhnlichen

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