Wir werfen nach Russland und Frankreich auch einen Blick nach Amerika. Denn auch dort wird heftig von Seiten der amerikanischen Regierung über eine Legalisierung des Online Glücksspiels nachgedacht. Nach einer Analyse von „PricewaterHouseCoopers“ könnte eine Legalisierung von Online Glücksspiel in den USA zu jährlichen Steuermehreinnahmen in Höhe von unglaublichen $52 Milliarden führen. Alle Unterstützer des Online Glücksspiels richten momentan ihre Konzentration auf die Bemühungen im US-Kongress. Unter der Präsidentschaft von Bush ist leider ein Gesetz namens UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) erlassen worden. Jeder
Casinobetreiber in Amerika hofft, dass die neue Regierung dieses Gesetz außer Kraft setzen wird. Trotz der Wirtschaftskrise in Amerika und dem Verbot des Online Glücksspiels durch die Bush Regierung, wächst laut Wirtschaftsanalyse das Online Gambling immer mehr, - nach Schätzung von Experten in diesem Jahr um 22 % mehr.
Dennoch braucht der amerikanische Markt ein reguliertes System, um Kunden vor wenig seriösen Anbietern zu schützen. Es muss unbedingt laut Experten das UIGEA ausser Kraft gesetzt werden und gleichzeitig eine strenge Lizenzierung eingeführt werden um die entsprechenden Rahmenbedingen für das Online Gaming in Amerika vorzubereiten. Auch von Europa wird ein gewisser Druck ausgeübt, da die EU anführt, dass es europäischen Firmen, wie z.B. PartyGaming und 888.com nicht erlaubt ist ihre Dienstleistungen auf dem US-Amerikanischen Markt anzubieten. Während amerikanische Firmen durchaus den europäischen Markt bewerben dürfen. Dies stellt einen eindeutigen unfairen Wettbewerbsvorteil dar.
Wie auch immer man es betrachtet, - die amerikanische Regierung unter Barack Obama muss sich den neuen Aufgaben stellen und das online Gaming besser positionieren, - im Sinne der Kunden und auch im Interesse der Glücksspielbranche.