An der Lahn, zwischen dem Taunus und dem Westerwald liegt das kleine Städtchen Bad Ems. Und in dieser kleinen Stadt, exakt an der Lahn, genauer gesagt im Kurhaus der Stadt, befindet sich das älteste
Casino Deutschlands . Klassisch zieht sich die Säulenkolonnade am Fluss entlang, deren Eleganz mit einem auffällig großen Schriftzug auf dem runden Dachgiebel unterbrochen wird, der die altehrwürdige Spielstätte auch von der anderen Uferseite aus sichtbar macht.
Im Haus können die Spieler an vier German-Roulette und an drei Poker Tischen und einem
Black Jack Table ihrer Passion nachgehen. Die Kugel rollte täglich ab sechs Uhr, wobei die Besucher angehalten sind, in gepflegter Kleidung zu erscheinen. Ebenso müssen die Spielanwärter 2,50 Euro Eintrittsgeld bezahlen.
Im Kleinen Spiel geht es nicht nur kleidungstechnisch ein wenig legerer zu, auch beträgt der Eintrittspreis einen Euro. Hier findet der Besucher das ganze Spektrum des Automatenspiels: Elektronische Roulette, mit sieben Bildschirmen und
Slotmaschinen stehen dem Spielerherzen hier zur Verfügung. Der Einsatz wird vom Spieler selber gewählt und kann zwischen einem Cent und einem Euro variieren.
Aber nicht nur die hartgesottenen Roulette-Freunde kommen in Bad-Ems auf ihre Kosten. An den pokertischen kann es im verträumten Lahnstädtchen hoch hergehen, besonders sonntags. Dann finden hier nämlich Poker-Turniere statt. Der Buy In beträgt 100 Euro, no Limit und gespielt wird, bis ein Spieler alle Jetons besitzt (Freeze out). Spielmodus ist Texas Hold'em, Angemeldet kann sich jeder Pokerfan und wenn's mal zeitlich zu eng wird, kann man sich auch am Tag des Turnieres anmelden. Wobei der Spieler nur dann mitspielen kann, wenn denn genug freie Plätze vorhanden sind.