Die in Oberfranken gelegene, nicht mal 4000 Einwohner zählende Ortschaft Bad-Steben hat einen kleinen Schatz: das lokale Casino. Es ist das jüngste der acht bayrischen
Casinos und öffnete seine Pforten erst 2001. Und da die Bajuwaren nie kleckern, sondern stets klotzen wurde der Stararchitekt Meinhard von Gerkan engagiert, der das Auf und Ab des Glückspiels auch baulich ausdrückte.
Auf 4000 Quadratmetern kann man den elektronischen Spielautomaten, als auch dem klassischen Spiel nachgehen. Letzteres besitzt in Bad Steben vier Tische, zwei
Roulette und zwei American-Roulette. Bei den "normalen" Kesseln kann der Spieler mindestens einen, maximal 6000 Euro setzen. Bei der schnelleren Schwestervariante ist das obere Limit auf 1200 Euro begrenzt, was dem Spielspaß jedoch nicht abträglich ist. Aus dem Bereich der
Slot Maschinen kann der Spieler aus 60 Automaten auswählen. Hier beträgt der Mindesteinsatz 30 Cent und mit diesen kann man im vernetzten Bayern-Jackpot sogar eine sechsstellige Summe gewinnen. Dieser wurde seit seiner Einführung im Jahr 1997 wurde er 27 Mal geknackt und konnte eine Rekordsumme von 622.302 Euro ausschütten.
Das Kartenspiel wird in diesem bayrischen Casino nicht sonderlich groß geschrieben aber dennoch angeboten. Bei einem Mindesteinsatz von 5 Euro können die Bube-Dame-König-As-Liebhaber dem
Black Jack nachgehen.
Das nordbayrische Casino zieht seine Gäste jedoch nicht nur mit dem Glücksspiel an. Mit dem Spielspaß können auch Touren in die fränkische Umgebung verknüpft werden, wenn man sich den Veranstaltungskalender im Vorfeld anschaut, kann man auch eine der vielen Events besuchen, die die
Spielbank anbietet. Im Herbst ist eine große Tombola geplant und später sogar ein Whiskey-Abend.
Denn im Bayernland, da wird nicht nur ans Geld gedacht. Hier werden zwar Euros gesetzt aber das Dolce Vita kommt dennoch nicht zu kurz.